Betriebserkundungen der Klasse 7

 

Am Dienstag, den 16.05.2018 besuchte die Klasse 7 zwei Betriebe in Neustadt bei Coburg im Rahmen der Betriebserkundungen, die in der 7.Klasse anstehen. Ein Teil der Klasse besuchte „Jürgens Garage“, der andere Teil erkundete den Friseur „Haareszeiten“.

Wir haben einiges über die zwei Berufe kennengelernt, indem wir viele Fragen stellen und uns den Alltag in den Betrieben anschauen durften. Die ersten Einblicke in das Berufsleben wurden somit ermöglicht.

Es war sehr informativ und der ein oder andere Schüler ist sich sicher nach dem Besuch wieder ein Stück klarer, was er nach der Schule anstreben möchte.

Wir haben uns gefreut, dass man sich die Zeit für uns genommen hat. Es hat wirklich Spaß gemacht.

 

 

Unsere Klasse 5 und 7 waren auch dieses Jahr eifrig beim Tag des Baumes aktiv!
Hier der Bericht der Neuen Presse Coburg:

 

Neustadt/Haarbrücken - Zusammen mit ihren Lehrern Simone Ebner und Ann-Kathrin Luckner haben die fünften und siebten Klassen der Glockenbergschule ihren eigenen "Tag des Baumes" erlebt. Mit dem Bus fuhren sie nach Haarbrücken und von dort aus ging es zu Fuß in den Wald. Dort erwartete sie bereits Förster Frank Wystrach und die Waldarbeiterkolonne des städtischen Bauhofes. Es galt immerhin 700 Spitzahorne, 225 Hainbuchen und 25 Ess-Kastanien zu pflanzen - insgesamt also 950 Bäume.

22 Schüler tauschten ihren Stuhl im Klassenzimmer einem Platz im Wald. "Das macht extrem viel Spaß", bestätigte auch Numan. Auch Matus findet das toll: "Es ist prima, etwas für die Natur zu machen."

Auch seine Freunde sagten: "So ein Unterricht in der Natur, der gefällt uns. Da können wir zeigen, was wir so draufhaben." Und zu tun gibt es massig: "Wir haben hier in Neustadt 160 Hektar Stadtwald zu bewirtschaften", erläutert Wystrach. Der Platz für die Neupflanzung beträgt viele Quadratmeter "der im letzten Jahr mit dem Harvester durchforstet wurde", blickt Wystrach zurück.

Und da der städtische Forst weg von der Fichtenmonokultur hin zu Laubholz-Mischbeständen will, ist das ein idealer Standort, um Spitzahorn, Hainbuche und Ess-Kastanie zu setzen, weiß der Revierförster. Er verweist darauf, dass es keine großen Kahlschläge mehr gebe, denn so könne die nächste Baumgeneration im Schutz des bestehenden Waldes heranwachsen. Warum aber werden immer wieder auch Fichten gepflanzt, die schließlich weniger werden sollen?

"Naja, Monokulturen mit Fichten sind nicht mehr gefragt, aber da wo sie passt, ist es in Ordnung", sagt Wystrach. Er will teilweise auch wieder den Nadelbaum pflanzen. Motiviert gingen die Schüler also zu Werke. "Wir haben im Lehrplan das Thema Wald besprochen und auch schon eine Waldbegehung mit dem Förster hinter uns", erläutert Lehrer Ebner.

"Jetzt bin ich dreckig geworden", ruft ein Schüler, der gerade zum Lehrer rennt. "Das gehört doch dazu", antwortet Bauhofleiter Gerhard Reh, der sich die Aktion vor Ort selbst anschaut. Er lobt die Schüler: "Sie sind sehr fleißig."

Besonders freut es den Bauhofleiter, dass viele ehemalige Glockenbergschüler sich ihre einstigen Pflanzstätten anschauen und sehen, wie ihre Arbeit fruchtet.

2. Bürgermeisterin Elke Protzmann freut sich über das Engagement der Schulklassen: "Wenn die Schülerinnen und Schüler in knapp zwei Stunden Bäume setzen, dann zeigt das die Freude. Denn wenn man keinen Bock hat, dauert so etwas ewig." Protzmann freut es, dass die Kinder hier sind, um ihre eigene Umwelt zu verbessern. Es ist sehr gut, dass die Kinder auch einmal etwas anderes erleben. Durchhaltevermögen, strukturiertes Arbeiten tue ihnen gut. Zudem, so ergänzt Wystrach: "Ist es hier gefragt, etwas gemeinsam zu machen. Das schafft ein Vertrauensverhältnis." Seit 17 Jahren betreut der Revierförster die Aktion und war in all den Jahren immer voll des Lobes für die Glockenbergschüler.

"Ich habe gedüngt, eingegraben und kontrolliert, ob alles auch seine Ordnung hat", freut sich Schüler Matus abschließend, ehe er verspricht: "Ich werde sicherlich wieder hier vorbeischauen, ob meine Bäume auch angewachsen sind."

Den Schlussstrich unter die Pflanzaktion setzt Protzmann, die sich nicht nur über die geleistete Arbeit der Schüler freut, sondern selbst aktiv wurde, als es darum ging, ein Informationsschildchen an einem Pfahl im Boden zu verankern. Nach getaner Arbeit gibt es dann noch eine Brotzeit - vor idyllischer Kulisse im kleinen Wald.

Revierförster Frank Wystrach sowie Klassenlehrerin Simone Ebner sind mit ihren Schützlingen Matus und Numan selbst begeistert bei der Pflanzaktion dabei. Foto: Tischer  

Übergabe des renovierten Krippenschildes durch die Werkgruppe der Klasse 7

 

Am Montag, den 19.03.2018, machte sich die Werkgruppe der Klasse 7 der Glockenbergschule auf den Weg mit dem Zug nach Coburg. Ein besonderes Ereignis stand an: die Übergabe des eigens von den Schülern renovierten Eingangsschildes der Kinderkrippe St. Augustin. Lange hatten die SchülerInnen daran gearbeitet, indem sie ordentlich erst alte Farbe abgeschliffen und dann in mehreren Sitzungen verschiedenfarbige Lacke sauber aufgetragen hatten- bis das Schild in neuem Glanz erstrahlte. Dies lobten auch Pfarrer Roland Huth und Ursula Lorösch, die Leiterin der Kinderkrippe, und bedankten sich bei den fleißigen Helfern mit einem netten Imbiss bei gemütlichem Beisammensein in der Kinderkrippe.

 

Ausflug ins BIZ

 

Am Donnerstag, den 22.3.2018, durfte sich die Klasse 7 erneut auf den Weg nach Coburg machen. Diesmal ging es zur Agentur für Arbeit, genauer in das Berufsinformationszentrum, kurz BIZ.

Dort angekommen wurde uns von Frau Bräutigam, einer Mitarbeiterin der Agentur, genau erklärt, wie man im BIZ durch verschiedene Tests herausfinden kann, welche Berufe den eigenen Interessen, Stärken aber auch Schwächen entsprechen könnten. Durch Videos und kurze Steckbriefe konnten wir uns dann ausführlich über diese Berufe oder unsere Traumberufe schlau machen. Nach einer kurzen Mittagspause fuhren wir dann voll bepackt mit neuen Informationen zurück nach Neustadt.

 

 

Klasse 7 mit Frau Luckner

 

 

Die Glockenbergschule macht bei fit4future mit!

 

Zahlreiche Studien zeigen: bewegte, gesunde Kinder sind nachweislich motivierter, konzentrierter und stören weniger den Unterricht. Das Förderzentrum Glockenbergschule Neustadt bei Coburg ist eines von zwei oberfränkischen Förderzentren, das am Projekt „fit4future“ teilnimmt. Mehr Bewegung, gute Ernährung, eine stressfreie, positive Lernatmosphäre und die Schaffung einer gesunden Lebenswelt Schule: Das sind die vier Ziele der bundesweiten Präventionsinitiative fit4future, die unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe an den Start gegangen ist.

600 000 Kinder an 2000 Grund- und Förderschulen können sich Dank „fit4future“ in den nächsten drei Jahren am wissenschaftlich evaluierten Programm teilnehmen. Partner sind die DAK Gesundheit und die Cleven-Stiftung. Mit fit4future erfahren Kinder spielerisch, wie gut sich Bewegung anfühlt und dass eine gesunde Ernährung nicht nur lecker ist, sondern Körper und Geist fit hält. Mit dem Modul Brainfitness hilft die Initiative schon den Kleinen dabei, auch in stressigen Schulphasen gelassen zu bleiben. Aber auch die Lehrergesundheit berücksichtigt fit4future und fördert Schulen darüber hinaus zu einer gesundheitsfördernden Institution.

Nina Ditze und Birgid Meusel als Projektleiterinnen an der Neustadter Glockenbergschule führten die Schülerinnen und Schüler von schulvorbereitender Einrichtung bis zur 6. Klasse in das Projekt ein. Bei dieser Gelegenheit wurde auch eine Spieletonne übergeben. Mit einer witzigen Spielszene führten die Lehrerinnen Nina Ditze und Christine Bär in die Thematik ein. „Wenn du die ganze Zeit nur herum sitzt wird dein Körper nicht richtig fit“, wurde erklärt.

Starke, gesunde und glückliche Kinder lernen leichter: Diese vier Bausteine bilden das ganzheitliche und wissenschaftlich evaluierte Fundament der Präventionsinitiative fit4future für Grund- und Förderschulen. Das 1. Jahr steht im Zeichen von Bewegung und Neuanfang, das 2. Jahr bringt Ernährung und Brainfitness dazu und schließlich wird alles im Schulalltag etabliert.

„Wir bekommen etwas geschenkt. Mit diesem Geschenk kommen wir viel mehr in Bewegung“, erklärte Nina Ditze. Gemeinsam mit Rektor Manfred Bergmann enthüllte sie die Spieltonne und zahlreiche weitere tolle Spiel- und Sportgeräte, die seitens der Präventionsinitiative gesponsert wurden. „Wir wollen dass ihr fit werdet für die Zukunft“, erklärten beide den Schülerinnen und Schülern. Es geht darum, dass wir aktiver werden – in der Schule und zu Hause. Jetzt freuen sich alle an der Schule auf die neuen Möglichkeiten, die bereits intensiv genutzt werden.  

 

 

Mittlerweile führte die Glockenbergschule in der Wildenheider Schulturnhalle einen „fit4future“-Tag durch. In drei Gruppen nutzten die Diagnose- und Förderklassen inklusive Schulvorbereitender Einrichtung bis zur 6. Klasse die neuen Möglichkeiten, die durch die bereitgestellten Sportmittel möglich sind. Die Lehrerinnen Katja Werner und Annerose Höhn hatten für die unterschiedlichen Altersgruppen verschiedene Stationen für einen Parcours vorbereitet. Diabolo, Rola-Bola-Wackelbrett, Mobi-Brett, Wurfspiele, Seile und vieles mehr konnten in kleinen zufällig zustande gekommenen Gruppen geübt werden.

„Die gesamte Stimmung war wunderschön“, war Nina Ditze begeistert, die gemeinsam mit Birgid Graf die Einführung des Bewegungs- und Gesundheitsprogramm moderiert. „Es war unglaublich ruhig, es gab keinen Streit. Wir Lehrerinnen und Lehrer hatten unsere Freude, wie harmonisch alle miteinander umgegangen sind.“

Die Kinder jedenfalls wünschten sich einhellig weitere solcher gemeinsamer fit4future-Sporttage und freuen sich über die vielen Betätigungsmöglichkeiten in der Schule. Gemeinsame Bewegung macht enorm viel Spaß, dies erleben alle Beteiligten hautnah.