Handwerkertage an der Glockenbergschule 2017 

 

„Die Schülerinnen und Schüler haben sich nicht nur bemüht, sie haben sich übertroffen“, zog Bäckermeister Herbert Kluge am Ende der Handwerkertage des Neustadter Förderzentrums Glockenbergschule eine treffende Bilanz. In fünf Gruppen hatten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in den Bereichen Koch, Polsterer, Bäcker, Floristin und Pflasterer Einblicke bekommen und praktische Erfahrungen gesammelt.

 

Bäckermeister Herbert Kluge hatte sich vor mehreren Jahrzehnten aus Freundschaft mit dem ehemaligen Glockenberg-Lehrer und Fußballkameraden Werner Wanka darauf eingelassen, immer wieder Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums als Praktikanten aufzunehmen. „Die von der Glockenbergschule waren immer weiter als andere Schüler“, zog der Bäckermeister eine erstaunlich erfreuliche Bilanz. „Die waren in der Fingerfertigkeit weiter. Sie räumten danach sauberer auf.“ Bei Herbert Kluge lernten die Kids, eine große Brötchenvielfalt bis hin zu Laugengebäck herzustellen.

 

Alexander van Bürk und einige Mitarbeiter (Albert Ponsel GmbH & Co.KG) zeigten ihrer Gruppe Grundlagen des Polsterns. Dabei wurden gemeinsam die Schritte bis zum Polstern eines Hockers durchgeführt. Eine Menge von Fähigkeiten wird hier verlangt. Vielleicht wird der einige oder andere einmal bei der Berufswahl in diese Sparte gehen.

 

Floristin Brigitte Würfel von Blumen-Würfel brachte ihrer Gruppe die Schönheit dieses kreativen Berufs nahe, der ein breites Spektrum an Fähigkeiten verlangt. Der Nachwuchs hatte seine Freude an der enormen Vielfalt.

 

Christine Schirrmacher und Maurermeister Stefan Weckstein zeigten ihrer Gruppe, was ein Pflasterer oder Maurer tun kann und welcher Weg in diesen Beruf führt. Sie machten den jungen Leuten Mut, dass bei Schwierigkeiten in der schulischen Berufsausbildung euch sehr viel Unterstützung und Hilfe möglich ist. „Die umfassende Betreuung der Auszubildenden ist wichtig“, erklärte Christine Schirrmacher.

 

Am Ende der Handwerkertage präsentierte die Kochgruppe um Marina Kirchler von der Pizzeria Misurina ihren Gästen, unter denen Landrat Michael Busch und Neustadts stellvertretende Bürgermeisterin Elke Protzmann waren, ein komplettes Menü. Rektor Manfred Bergmann begrüßte hierzu die Gäste, unter denen auch einige der teilnehmenden Handwerkerinnen und Handwerker waren. Zum Auftakt gab es Waldorfsalat, dann Gulasch mit Speckknödeln und als Nachtisch Apfelstrudel in Vanillesoße, dies schmeckte allen Beteiligten.

 

Landrat Michael Busch kommt sehr oft an die Glockenbergschule und zeigt, wie wichtig ihm diese Einrichtung ist. „Sich die Zeit zu nehmen für Kinder und Jugendliche ist immer die schönste Zeit“, erklärte Landrat Busch. „Die Zusammenarbeit mit den Praktikern aus dem Handwerk finde ich ganz toll“, lobte er. „Stärken zu erfahren, wo sind die Schüler wirklich stark, dies kann am besten wirklich in der Zusammenarbeit mit unseren Handwerkern herausgefunden und gefördert werden. Wenn man dann noch so ein tolles Essen bekommt ist der Termin umso schöner. Respekt vor den Schülern auch wie sie es gemacht haben.“

 

„Sie haben uns nicht nur bekocht. Sondern auch bedient“, betonte Neustadts stellvertretende Bürgermeisterin Elke Protzmann, die seit jeher einen intensiven Kontakt zum Förderzentrum pflegt. Es seien Begegnungen mit Menschen, die hier erfolgten. „Zu sehen wie es ist, zu bedienen und wieder abzuräumen“, das kenne sie als Gastwirtstochter. „Wir haben uns heute alle wohl gefühlt“, lobte sie Schüler und Handwerker. „Ein wunderschöner Tag der allen etwas gebracht hat.“

Bei den Handwerkertagen am Förderzentrum Glockenbergschule Neustadt zeigten heimische Handwerker den Oberstufenschülern der Neustadter Glockenbergschule Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Abschließender Höhepunkt war ein festliches Essen, das eine Kochgruppe unter Leitung von Marina Kirchler von der Pizzeria Misurina zubereitet hatte. Unter den Gästen waren auch Landrat Michael Busch und Neustadts stellvertretende Bürgermeisterin Elke Protzmann. Foto: Rainer Glissnik

 

 

 

 

 

Berufsorientierungs- Camp der Klasse 7 in Teuschnitz

Am 16.10.2017 war es soweit: Die Klasse 7 startete unter Begleitung von Frau Blatz und Frau Luckner ins Berufsorientierungs- Camp nach Teuschnitz. Nach einer kurzen Fahrt wurde uns das sehr schöne Haus am Knock gezeigt, in dem es viele Freizeitmöglichkeiten wie Kickern, Tischtennis und Billard gab. Unsere Zimmer waren schlicht und so mancher vermisste auch eine Leiter in das obere der beiden Stockbetten. J

Und dann ging es auch schon los: Unterricht von 8-18 Uhr- jeden Tag. Das war schon ganz schön anstrengend, auch wenn sich unsere Trainerinnen Raffaela und Vicky bemüht haben ein abwechslungsreiches Programm anzubieten wie zum Beispiel Betriebserkundungen. Besonders gefallen hat uns der Fähigkeiten Parcours, in welchem wir auch werken oder uns sportlich betätigen durften und natürlich die Abende mit Lagerfeuer, einer Nachtwanderung, gemeinsamem Filmschauen und einem Mädels- bzw. Jungsabend.

Schön war es in Teuschnitz! Wir werden das sicher nicht so schnell vergessen!

Klasse 7 mit Frau Luckner und Frau Blatz

 

 

1100 Euro für „Stiftung für krebskranke Kinder“

 

1100 Euro aus dem Erlös eines Benefizkonzerts mit musikalischen Gruppen von Schulen der Region konnte der Rektor des Förderzentrums Glockenbergschule Neustadt Manfred Bergmann als Erlös an die ,,Stiftung für krebskranke Kinder" übergeben. Aufgrund der tatkräftigen Unterstützung vieler konnte nun ein stattlicher Betrag übergeben werden.

 

,,Wir finden diese Unterstützung großartig", lobte Neustadt Oberbürgermeister Frank Rebhan alle Mitwirkenden. Er selbst ist auch Vorstandsmitglied der Stiftung. „Das Geld ist für die Kinder, um die. wir uns kümmern“, erläuterte er. „Wir helfen betroffenen Kindern und deren Familien“, berichtete der Vorsitzende der Stiftung Uwe Rendigs deren Tätigkeit.

 

Die Stiftung unterstützt betroffene Familien und Projekte zur Verbesserung von Heilchancen und Lebensqualität. Erkrankt ein Kind an Krebs, verändert sich der Alltag einer ganzen Familie dramatisch. Hilfe wird nicht nur im medizinischen Bereich gebraucht. Bis zwölf Jahren muss beispielsweise auch immer ein Elternteil die Kinder bei Klinikaufenthalten betreuen. Dies kann bis zu sechs Monaten dauern. Unterstützt werden Kinder insbesondere in der Region Coburg, Lichtenfels, Kronach, Sonneberg, Hildburghausen und Haßberge.

 

Die Stiftung ging aus einer Elterninitiative hervor. Betroffene Eltern stützten sich untereinander. Damals in den Anfangsjahren lag die Sterblichkeitsrate noch deutlich höher. „Wir helfen da wo es notwendig ist", erklärte der Stiftungsvorsitzende. Dazu gehören beispielsweise Fahrtkostenzuschüsse zu Klinikbesuchen. Die Stiftung verhandle auch in Einzelfällen mit Krankenkassen, Ämtern und Behörden. „Egal wo der Schuh drückt, wir versuchen zu helfen.“ Die Unterstützung aus der Bevölkerung sei enorm wichtig, um die Hilfe leisten zu können. „Ganz herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.“

 

Akteure auf der Bühne waren beim Schulbandfestival die Schulband der Glockenbergschule „the cookiegrunge“ sowie zahlreiche weitere Schülerinnen und Schüler der Schule, eine Schulband der Coburger Rückertschule, die Band „MS Moos unplugged“ der Mittelschule Am Moos, die „Rockpilze" der Realschule Neustadt, die „Enemy Heroes" aus Altenkunstadt, sowie der ehemalige Glockenbergschüler Okan und sein Freund Joel als „Neustadter Aktionspotenzial“.

 

Schulbandfestival an der Glockenbergschule

„Schön, dass ihr da seid“, konnte Michael Balling als Koordinator und Initiator eines Schulbandfestivals zugunsten der „Stiftung für krebskranke Kinder“ an der Neustadter Glockenbergschule viele Gäste begrüßen. Damit wurde auch die Gesundung eines Schülers der Schule gefeiert, der vor einem Jahr eine Krebsdiagnose bekam. Der Schüler selbst wollte nun nicht persönlich im Mittelpunkt stehen, sondern, dass der Erlös gestiftet und nun anderen betroffenen Kindern geholfen wird.

Neustadts Oberbürgermeister Norbert Rebhan als Schirmherr war begeistert über dieses erste besondere Schulbandfestival in der Puppenstadt. Der Erlös gehe an die „Stiftung für krebskranke Kinder“ mache ihn glücklich, weil er selbst einer von drei Vorständen dieser Stiftung ist. Diese liege ihm daher besonders am Herzen. „Ich finde es grandios, dass der Vorschlag, das Benefizfestival zugunsten der Stiftung durchzuführen, vom betroffenen Schüler der Glockenbergschule persönlich gekommen ist.“

Die Stiftung versuche zu helfen, wo Hilfe nötig ist, erklärte der Neustadter Oberbürgermeister. „Wir sind für Spenden ungeheuer dankbar.“ Ganz besonders berühre es die Stiftungsmitglieder, wenn die Unterstützung von Schülern und einer Schule komme. Den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schulleiter Manfred Bergmann überreichte er eine Dankesurkunde. Allen am Schulbandfestival Beteiligten dankte er für ihr Mitwirken. Mit dem Erlös werde die Lebensqualität der erkrankten Kinder und Jugendlichen verbessert. Die Stiftung sei für jede Unterstützung dankbar.

Seit etlichen Jahren gibt es am Förderzentrum „Glockenbergschule Neustadt“ eine Schulband, die immer wieder bei verschiedenen Gelegenheiten auftrat.

Die Coburger Rückertschule hat zwei Schulbands und eine war in Neustadt dabei. Durch deren Schulbands kam die Neustadter Schulband vor einigen Monaten zum Jugendzentrum Schorkendorf zu einem tollen Auftritt. Dort fragte Michael Balling bei den benachbarten Schulbands nach wegen eines Benefizkonzertes.

Die Band der Mittelschule „Am Moos“ kam über ein Schulbandfestival in Coburg mit dem Förderzentrum in Kontakt. Sie begeistert über den Beifall, den sie erhielten.

Bei den „Rockpilzen“ der Realschule verlief die Kontaktaufnahme ebenso wie zu den „Enemy Heroes“ aus Altenkunstadt. „Die waren alle sofort bereit mitzumachen“, freute sich Michael Balling. „Es war eine schöne wunderbare Veranstaltung“, freute sich der musikalisch herausragend orientierte Lehrer. Der ehemalige Glockenbergschüler Okan mit seinem Freund Joel sorgten für einen unvorstellbar schönen Abschluss.

Frenetischen Beifall gab es für die Auftritte der Klasse 4 mit Unterstützung eines über sich hinauswachsenden Daniel Neubert und der Schulband „cookiegrunge“

Stiftungsvorsitzender Uwe Rendigs – Kopf und Herz der Stiftung – kümmert sich persönlich sehr um betroffene Kinder und Eltern. Die Stiftung unterstützt krebskranke Kinder und deren Eltern in der Region Coburg. Sie fördert Projekte zur Verbesserung von Heilchancen und Lebensqualität. Erkrankt ein Kind an Krebs, verändert sich der Alltag einer Familie dramatisch. Hilfe wird nicht nur im medizinischen Bereich gebraucht. Die Stiftung steht mit Rat und Tat zur Seite. „Wenn Sie als Mitbürger von der Krebserkrankung eines Kindes hören, sprechen Sie bitte die Eltern auf die Stiftung an´“, bat Uwe Rendigs. Unterstützt werden Kinder insbesondere in der Region Coburg, Lichtenfels, Kronach, Sonneberg, Hildburghausen und Haßberge.

Einen enormen finanziellen Beitrag leistete die Firma Schader Veranstaltungstechnik aus Schorkendorf, die über viele Stunden mit mehreren Mitarbeitern eine professionelle Bühne und eine überragende Soundanlage aufbaute und betreute. „Die stellen uns das gesamte professionelle Equipment mit Bühne, PA-Beschallungsanlage, Verstärkern und Licht völlig kostenlos zur Verfügung“, bedankte sich der Koordinator des Benefizkonzerts Michael Balling. „Das ist großartig!“ Für die beteiligten Bands war es ein tolles Erlebnis, dass ihre Beiträge so großartig zum Publikum kamen. Die Firma Stingl Musik half bei der Auswahl der Instrumente. Die Druckerei Nötzold druckte kostenlos Plakate. Die Brauerei Grosch stellt kostenlos Becher zur Verfügung, Thomas Kaeser von „Kaeser Kompressoren SE“ spendete 300 Euro. Schulleiter Manfred Bergmann zeigte sich besonders erfreut, dass sich bei dieser Gelegenheit Schüler, Lehrer und Eltern von verschiedener Schularten trafen und zusammen feierten. Er dankte allen, die sich für dieses wunderbare Benefizkonzert engagierten.




 

Benefizkonzert zugunsten krebskranker Kinder

 

Auf dem Gelände der Glockenbergschule Neustadt findet am 20. Juli ab 16 Uhr ein Schulbandfestival mit Gruppen verschiedener Schulen aus der Region statt. Der Erlös ist für die „Stiftung krebskranke Kinder“. Folgende Bands und Gruppen werden den hoffentlich zahlreichen Gästen ein buntes Programm bieten: Die 4. Klasse der Glockenbergschule Neustadt und deren Schulband „The cookiegrunge“, die „MS Moos unplugged“ der Mittelschule Am Moos, die „ROCKPILZE“ der Realschule Neustadt, die „RUECK ROXX“ der Rückertschule Coburg, die „Enemy Heroes“ der MS Altenkunstadt sowie ein Gastspiel von „Okan & friends“. Die gesamte Öffentlichkeit ist herzlich dazu eingeladen. Das Bild zeigt die „cookiegrunge“ der Glockenbergschule.

Ein Vorbericht zum Benefikonzert an der Glockenbergschule Neustadt können Sie in der Tagespresse lesen.

Link: Tagespresse

Link: Youtube

 

Wir freuen uns über ein reges Interesse!

 

Foto: Rainer Glissnik