Zur Geschichte der Glockenbergschule

 

Unsere Schule wurde in den Jahren 1831 bis 1832 als Stadtschule erbaut und 1833 feierlich eingeweiht. Sie hat als eines von ganz wenigen Gebäuden den großen Stadtbrand von 1839 überstanden.
 
 
Zum Schuljahr 1970/71 wurde die damalige Sonderschule in das Glockenberg-Schulgebäude verlegt. Am 21. Januar 1971 beschloss der Stadtrat, der Schule den Namen Glockenberg-Sonderschule zu geben.
 
1988 konnten sich die Lehrer und Schüler über ein erneuertes und erweitertes Schulhaus freuen. In dieses Projekt wurden damals 5,3 Millionen Mark investiert. Die Einweihung der Glockenbergschule für den Raum Neustadt und Rödental wurde am 21. Oktober 1988 vorgenommen.
 
Im derzeitigen Schuljahr 2016/17 besuchen 108 Schülerinnen und Schüler in 10 Klassen und einer SVE-Gruppe die Glockenbergschule.

 

 

Glockenbergschule sucht Lesepaten


Die Glockenbergschule Neustadt sucht Interessierte, die in Zusammenarbeit mit der Aktion „Mentor Lesespaß Coburg“ Schülerinnen und Schülern der Schule helfen, Freude am Lesen zu verstärken.  Wer Interesse an dieser Aufgabe hat kann sich bei der Glockenbergschule Neustadt (09568/2851) oder bei „Mentor-Lesespaß Coburg“ (09561/33450) melden.
Weitere Informationen sind auch unter www.mentor-lesespass-coburg.de  zu finden.

Lesen gilt als die wichtigste Kulturtechnik. Das Lesenlernen steht am Anfang der Schulzeit und ist wichtige Voraussetzung für die gesamte schulische Laufbahn. Dabei geht es nicht nur um eine Lesefähigkeit, sondern gerade auch darum, Interesse und Freude am Lesen und an der Literatur zu vermitteln.
In Deutschland ist es eine große Last, die Schule zu verlassen ohne wirklich gut lesen zu können. Diese Personen leben oft sehr einsam und im Abseits. Es sind Menschen, die ein paar Buchstaben kennen und ihren Namen schreiben können, mehr nicht. Es sind aber auch Menschen, die leicht verständliche Texte lesen und alltäglich wiederkehrende Sätze schreiben. Alles was darüber hinaus geht ist für sie nicht zu bewältigen. Und dann gibt es noch Menschen, die lesen und schreiben können, aber durch die vielen Fehler den Anforderungen nicht genügen.
Die PISA-Studien der letzten Jahre haben bedenkliche Lücken in der Lese-, Schreib- und Sprachkompetenz der 15-jährigen Schüler/innen in Deutschland zu Tage gefördert. Andere Untersuchungen zeigen außerdem, dass immer weniger Jugendliche lesen. Defizite im sprachlichen Bereich haben jedoch negative Folgen für die berufliche Entwicklung und die soziale Integration junger Menschen.
Die Schule will natürlich erreichen, dass alle Kinder ausreichend lesen lernen. Für eine Förderschule wie die Neustadter Glockenbergschule ist es ein großer Vorteil, dass die von Beginn an hier zur Schule gehenden Kinder für den Unterrichtsstoff der ersten beiden Grundschuljahre drei Jahre Zeit haben. Dazu kommen kleinere Klassen und gezielte förderpädagogische Maßnahmen. Umso mehr ist jede Unterstützung willkommen.
Es gibt nun Menschen, die den Schulen und Kindern helfen wollen, Spaß am Lesen zu vermitteln. In Coburg wurde der Verein „Lesementoren e.V.“ gegründet. 61 Prozent aller 15-jährigen Jungen haben noch nie aus eigenem Antrieb ein Buch gelesen. „Grund genug, sich bei Mentor Lesespaß Coburg zu engagieren“, appellieren Regina Hüttner und Dr. Helga Brachmann von der Vorstandschaft des Vereins.
„Machen Sie mit als Mentor/in, als Mitglied, oder als Förderer. Jede Form des Engagements dient einer guten Sache.“ Regina Hüttner und Dr. Helga Brachmann von der Vorstandschaft des Vereins erläuterten ihr Projekt den Lehrerinnen und Lehrern der Glockenbergschule, die sich über die Unterstützung sehr freuen.
Mentor Lesespaß  versteht sich als Initiative von Freiwilligen zur Förderung der Lese- und Sprachkompetenz von Kindern zwischen acht und 16 Jahren.  Die ehrenamtlichen Mentoren und Mentorinnen arbeiten mit aufgeschlossenen und förderbedürftigen Kindern aus Grund-, Haupt- und Förderschulen.
Dort, wo Bildungspolitik, Schule und Lehrer an ihre Grenzen stoßen, setzt „Mentor-Lesespaß Coburg“ durch zusätzliche Einzelförderung solcher Kinder an, die Schwierigkeiten im Umgang mit der deutschen Sprache haben. Dieser Zielgruppe kann am ehesten durch eine individuelle Förderung geholfen werden.
„Mentor-Lesespaß Coburg“ organisiert und betreut deshalb die Zusammenarbeit zwischen Mentoren/Mentorinnen, Kindern und Schulen. Dazu stellen wir unsere Initiative an Schulen vor, werben Mentoren/Mentorinnen und vermitteln diese an interessierte Schulen. Die Auswahl förderbedürftiger und förderwilliger, sozial benachteiligter Kinder wird dabei ausschließlich von den Lehrkräften und nur mit Zustimmung der Eltern vorgenommen.
Ein wenig Vorbereitung auf die Arbeit mit „ihrem“ Schüler oder „ihrer“ Schülerin wird für die ehrenamtlichen Mentoren zunächst gelegentlich und mit wachsender Lesefähigkeit immer mehr notwendig sein. „Mentor-Lesespaß Coburg“ hilft dabei durch Fortbildungen mit erfahrenen Pädagogen.  Mentor, der Erzieher, Lehrer, Betreuer der Antike, ist zum Leitbegriff des Vereins geworden. Mentor/in kann sein, wer Zeit und Motivation aufbringt, Mädchen und Jungen bei der Bewältigung ihrer Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache zu unterstützen. Es geht um das Lesen altersgemäßer Texte jeglicher Art. Wünsche des Kindes sollten berücksichtigt werden, damit alle Spaß am Lesen haben. Die Leseförderung findet außerhalb des regulären Unterrichts statt; also vor oder nach der Schule oder in Freistunden oder nachmittags. Die Leseförderung findet ausschließlich in der Schule statt. So bleiben die Kinder in einer vertrauten Umgebung und der Mentor oder die Mentorin haben einen direkten Kontakt mit der Lehrerin oder dem Lehrer des Kindes. Außerdem bleiben die Privatsphäre des Mentors oder der Mentorin und die des Kindes gewahrt.
Die Arbeit mit den Kindern soll den Deutschunterricht nicht ersetzen. Sie ist auch nicht als Nachhilfe gedacht. Es werden bei den Mentoren keine besonderen pädagogischen Kenntnisse vorausgesetzt. Der Zeitaufwand ist nicht groß: Ein- bis zweimal wöchentlich sollten die Mentoren sich mit ihrem Schüler für 45 bis 60 Minuten zum gemeinsamen Lesen und Sprechen treffen. Selbstverständlich kann ein Mentor auch mehr als ein Kind betreuen.

 

Es wäre nun  großartig, wenn sich Menschen fänden, die Kindern der Neustadter Glockenbergschule helfen wollen, Freude am Lesen zu entwickeln.

Bei Interesse wenden Sie sich einfach an das Sekretariat der Schule unter 09568 / 2851 oder schreiben eine Email an lesementor(at)glockenbergschule.de.

 

Schulfruchtprogramm

Das Bayerische Schulfruchtprogramm soll die Wertschätzung von Obst und Gemüse bei Kindern steigern und die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens unterstützen.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 werden im Rahmen des "Schulfruchtprogramms" vom Fruchthandel Josef Zettl aus Neustadt zuverlässig und stets mit sehr guter Qualität mit Obst und Gemüse beliefert.

 

Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken! smiley

 

 

 

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